HypnoBirthing die Sanfte Geburt

HypnoBirthing die Sanfte Geburt

Die alten Vorurteile sollten wir besser gleich aus dem Kopf streichen: Nein, wer hypnotisiert wurde, ist nicht willenlos und manipulierbar. Niemand verliert unter Hypnose sein Bewusstsein, und wer nicht hypnotisiert werden will, der wird es auch nicht.

HypnoBirthing: Gebären ohne Schmerzen?

Dieser merkwürdige Zwischenzustand ist viel alltäglicher, als wir meinen. Die meisten von uns befinden sich sogar mehrmals am Tag in einer Art natürlicher Trance: wenn wir zum Beispiel tief versunken ein fesselndes Buch lesen. Oder kurz vor dem Einschlafen sind und nicht mehr sagen können, wie viel Zeit vergangen ist.

Anke Penning | HypnoBirthing in der Praxis für Hypnose, Coaching und mentales TrainingImmer wieder beobachten Ärzte und Hebammen, dass sich auch gebärende Frauen in tranceähnlichen Zuständen befinden. Wie wäre es also, wenn Schwangere mithilfe geburtsvorbereitender Hypnose lernen könnten, diesen Zustand im entscheidenden Moment im Kreißsaal aktiv herzustellen?

HypnoBirthing zielt darauf ab, Geburt erst gar nicht mit Schmerz zu verbinden oder Schmerz wenigstens nicht negativ zu bewerten: „Worte, die Schmerz suggerieren, kommen deshalb bei der Hypnose nicht vor: Wehen tun ja schon vom Wortklang her weh. Sie werden einfach Kontraktionen genannt“.

 

Das nötige Handwerkzeug zum HypnoBirthing:

Im Kurs werden zunächst Ängste, etwa aus einer vorangegangenen Geburt, visualisiert und aufgelöst: „Eine Möglichkeit ist, gedanklich im Buch seines Lebens zu blättern und die Seiten mit negativen, angstbesetzten Bildern herauszureißen“.
Später lernen Kursteilnehmerinnen Techniken der Tiefenentspannung: Dazu gehört eine langsame, bewusste Bauchatmung, die die Wellen-Wellenbewegungen der Kontraktionen unterstützt. Auch Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung oder eine spezielle Berührungsmassage des Partners gehören dazu.

Überhaupt kommt es auf den Partner bei der Geburt an: Er (oder sie) ist der wichtigste Geburtsbegleiter, der genauso gut vorbereitet sein sollte wie die Frau selbst. Er soll der werdenden Mutter helfen, ihre Entspannung zu vertiefen oder gedanklich an ihren „Wohlfühlort“ zu gehen – durch eine leichte Berührung an der Schulter beispielsweise. „Anker setzen“ wird das in der Hypnose-Therapie genannt.

Auch bestimmte Visualisierungen können helfen, sich leichter zu entspannen: Für das Kind, das durch den Geburtskanal gleitet, kann man sich zum Beispiel eine sich öffnende Blüte vorstellen.

 

Schöne Ideen, aber funktionieren sie auch?

Eine Studie der Uni Tübingen und des Westfälischen Instituts für Hypnose und Hypnosetherapie verlief positiv: Bei erstgebärenden Frauen, die sich mit Hypnose auf die Entbindung vorbereitet hatten, dauerte die Geburt durchschnittlich zwei Stunden kürzer als bei der Vergleichsgruppe. Und während rund 80 Prozent der Frauen der Kontrollgruppe angaben, „fürchterlich starke Schmerzen“ gehabt zu haben, waren es bei der Hypnose-Gruppe nur 50 Prozent.

Falls Sie Fragen dazu haben, rufen Sie mich gerne an: 0451 409 4774


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